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Eltern gestalten App

Wenn ein Kind chronisch erkrankt, müssen Eltern viele Informationen verstehen, Termine koordinieren und sich im Versorgungssystem zurechtfinden. Wie kann eine digitale Unterstützung Familien mit chronisch kranken Kindern im Alltag wirklich helfen? Genau darum geht es im Projekt BeCoMe der Kinderklinik 2 des Universitätsklinikums Essen. Gemeinsam mit Eltern soll eine diagnoseübergreifende App entwickelt werden, die Familien dabei unterstützt, Informationen zu strukturieren und den Alltag mit einer chronischen Erkrankung leichter zu organisieren.

Dafür werden jetzt Eltern und Sorgeberechtigte chronisch kranker Kinder und Jugendlicher (ausgenommen onkologische Erkrankungen) gesucht. Ihr könnt euch ganz unkompliziert beteiligen: Schaut euch die Demo-App an und gebt über einen kurzen, anonymen Fragebogen eine Rückmeldung. Wer möchte, kann zusätzlich in einem persönlichen Gespräch seine Wünsche und Ideen einbringen.

Die Rückmeldungen fließen in die Vorbereitung eines Eltern-Workshops am 28. November 2026 in Essen ein. Dort soll gemeinsam weitergedacht und konkret erarbeitet werden, was eine solche App können sollte.

Interesse? Weitere Informationen zur App, zum Fragebogen und zum Workshop gibt es bei Dr. Jenny Prüfe: jenny.pruefe@uk-essen.de.

App ansehen und bewerten – so geht es

Schaut euch den App-Entwurf an und beantwortet einen kurzen, anonymen Fragebogen mit 61 einfachen Fragen. Das geht bequem von zu Hause aus, in eurem eigenen Tempo. Den ausgefüllten Fragebogen könnt ihr als PDF speichern und per E-Mail senden. Bitte bis zum 18. Oktober 2026 an jenny.pruefe@uk-essen.de.

Zugang zur App: pedsupport.tobias-gantner.workers.dev

Zugangscode: PS-ELTERN-01

Oder scannt den QR-Code: 

Workshop am 28. November 2026 in Essen

Am Samstag, 28. November von 10 bis 18 Uhr entwickeln Eltern gemeinsam Ideen und Anforderungen an eine solche App. Der Workshop findet am Uniklinikum Essen statt. Das Programm umfasst außerdem:

  • Vorträge zu sozialrechtlichen Themen
  • einen Vortrag zu Social Media bei chronischer Erkrankung
  • eine Fragerunde mit einem Arzt und einer Mitarbeiterin des Psychosozialen Dienstes

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenfrei und freiwillig.

Meldet euch für den Workshop ebenfalls bei Dr. Jenny Prüfe: jenny.pruefe@uk-essen.de. Dort erhaltet ihr weitere Informationen.

Broschüre Lebertransplantation bei Kindern

Eine Lebertransplantation ist für betroffene Familien mit vielen Fragen, Sorgen und Unsicherheiten verbunden. Die vollständig überarbeitete 5. Auflage der Broschüre „Lebertransplantation im Kindesalter – Ein Ratgeber für betroffene Familien“ begleitet Eltern und junge Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt auf diesem Weg.

Infobroschüre zu Lebertransplantaion bei KindernLebertransplantation bei Kindern: Was müssen wir wissen?

Die Broschüre erklärt verständlich die Aufgaben der Leber, verschiedene Lebererkrankungen im Kindesalter und die Voraussetzungen für eine Lebertransplantation. Sie beschreibt den Ablauf von der Diagnosestellung über die Voruntersuchungen und die Wartezeit bis zur Operation und der Nachsorge. Auch Themen wie Medikamente, mögliche Komplikationen, Ernährung, Alltag nach der Transplantation und häufige Fragen werden ausführlich behandelt.

Der Ratgeber wurde von Expertinnen und Experten der pädiatrischen Lebertransplantationszentren erstellt und gemeinsam mit der GPGE, dem Förderverein Kindergastroenterologie e.V., KiO Kinderhilfe Organtransplantation e.V. und dem Verein Leberkrankes Kind e.V. herausgegeben.

Die Broschüre richtet sich an Familien, deren Kind vor einer Lebertransplantation steht oder bereits transplantiert wurde. Sie soll medizinische Zusammenhänge verständlich erklären, Ängste abbauen und Orientierung in einer herausfordernden Lebensphase geben.

Die Broschüre zur Lebertransplantation bei Kindern steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.

Hier die Broschüre downloaden


Ihr könnt die gedruckte Broschüre auch über eure Transplantationszentren beziehen.

Ratgeber: Ernährung bei Lebererkrankung

Die richtige Ernährung bei Lebererkrankung spielt für viele Kinder eine entscheidende Rolle. Gerade bei cholestatischen Lebererkrankungen wie PFIC, Gallengangsatresie oder dem Alagille-Syndrom ist sie fester Bestandteil der Behandlung. Die Ernährung kann Wachstum, Entwicklung und Lebensqualität maßgeblich beeinflussen. Um Familien im Alltag zu unterstützen, gibt es nun einen Ratgeber speziell zu diesen Themen.

Ernährung bei Lebererkrankung: Wissen verständlich erklärt

Die Broschüre richtet sich an Eltern, deren Kinder an einer cholestatischen Lebererkrankung leiden. Sie erklärt leicht verständlich, warum eine angepasste Ernährung wichtig ist und welche besonderen Anforderungen dabei zu beachten sind.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die richtige Versorgung mit Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten. Experten erklären die Bedeutung von MCT-Fetten und die ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. Die Broschüre zeigt, wie sich die Ernährung altersgerecht gestalten lässt – vom Säugling über Kleinkinder und Schulkinder bis hin zu Jugendlichen.

Praktische Tipps für den Familienalltag

Neben medizinischem Hintergrundwissen bietet die Broschüre viele alltagstaugliche Empfehlungen. Sie gibt Orientierung beim Stillen, bei der Einführung der Beikost und zeigt, wie sich die Ernährung im Kindergarten-, Schul- und Jugendalter sinnvoll anpassen lässt. Ziel ist es, Eltern Sicherheit zu geben und ihnen dabei zu helfen, die Ernährung ihres Kindes möglichst stressfrei in den Familienalltag zu integrieren.

Die Broschüre ersetzt keine ärztliche Beratung, fasst jedoch die wichtigsten Empfehlungen verständlich zusammen und wurde gemeinsam mit Expert:innen aus Medizin und Ernährungsberatung entwickelt.

Die Broschüre „Ernährung von Kindern und Jugendlichen mit cholestatischer bei Lebererkrankung“ steht euch über kostenlos zur Verfügung. Sie kann direkt beim Verein Leberkrankes Kind e.V. bestellt werden: info@leberkrankes-kind.de.

Wir hoffen, dass die Broschüre Familien dabei unterstützt, die Ernährung ihres Kindes sicher umzusetzen und ihnen im Alltag mehr Orientierung und Entlastung bietet.

Die Broschüre wurde mit freundlicher Unterstützung der Firma Ipsen Pharma GmbH erstellt.

Umfrage: Leben mit Gallengangsatresie

Die Firma Ipsen Pharmaceuticals  führt derzeit eine Studie durch, um die Bedürfnisse und Erfahrungen von Menschen mit Gallengangatresie sowie ihrer
Angehörigen besser zu verstehen. Ziel ist es, die persönlichen Erfahrungen von Betroffenen und ihrem unmittelbaren Umfeld zu erfassen, um ein
sogenanntes „Patient Experience Mapping“ zu erstellen. Eine erste Umfrage hat bereits stattgefunden. Die Befragung wird nun fortgesetzt.

Wer kann teilnehmen?
An der Umfrage kann teilnehmen, wer:
 selbst an Gallengangatresie erkrankt ist oder
 eine Betreuungsperson (z. B. Elternteil) einer betroffenen Person ist,
 mindestens 18 Jahre alt ist und
 bereit ist, die Erfahrungen in einer Online-Umfrage zu teilen.

Worum geht es in der Umfrage?
Diese zweite Umfrage untersucht, wie sich Gallengangatresie auf folgende Lebensbereiche
auswirkt:
 Lebensqualität als Patient*in und/oder betreuende Person
 Arbeit oder Ausbildung
 Finanzielle Aufwendungen im Zusammenhang mit der Behandlung und die Auswirkungen auf Ihr Haushaltseinkommen

Diese Informationen sind sehr wichtig für Entscheidungsträger im Gesundheitswesen, um den menschlichen und wirtschaftlichen Einfluss der Erkrankung besser zu verstehen – insbesondere bei der Bewertung möglicher neuer Therapien. Die Ergebnisse sollen in einer frei zugänglichen
wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht werden.

In der Umfrage werdet ihr gebeten,
 Eure Lebensqualität bzw. die Lebensqualität des Kindes, das ihr betreut, mithilfe standardisierter wissenschaftlicher Fragebögen zu bewerten,
 Angaben dazu zu machen, wie sich die Erkrankung auf Arbeit oder Ausbildung auswirkt, und
 Informationen zu den krankheitsbedingten Kosten zu teilen.

Umfrage jetzt verfügbar

Die Umfrage ist ab sofort verfügbar. Es wäre schön, wenn die Umfrage in einer Sitzung vollständig ausgefüllt wird: Link zur Umfrage

Die Bearbeitung dauert etwa 30 Minuten. Alle Antworten sind anonym. Als Dankeschön erhalten Teilnehmende nach Abschluss der Umfrage eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Wer an der ersten Umfrage noch nicht teilgenommen hat und dies nachholen möchte, ist der Link weiterhin hier erreichbar:  Link zur ersten Umfrage

Der durchführenden Firma ist bewusst, dass diese Angaben sehr persönlich sein können. Eure Teilnahme  trägt jedoch entscheidend dazu bei, auf die finanzielle Belastung für Familien und Patient*innen aufmerksam zu machen und Gespräche mit Gesundheitsbehörden über eine bessere Versorgung zu
unterstützen.

Hinweis zu Datenschutz und Vertraulichkeit
Die Teilnahme ist streng vertraulich. Alle Daten und Einwilligungserklärungen werden sicher gespeichert und vollständig anonymisiert. Nur autorisierte Mitglieder des Projektteams haben Zugriff auf die Ergebnisse. Ihre persönlichen Erfahrungen und ehrlichen Antworten sind sehr wertvoll. Bitte teilt nur so viel, wie ihr möchtet – jede Stimme kann einen echten Unterschied für andere Betroffene machen.

Jugendliche mit Alagille oder PFIC gesucht

Der Übergang ins Jugendalter bringt viele körperliche und emotionale Veränderungen mit sich – besonders für junge Menschen mit chronischen cholestatischen Erkrankungen wie Alagille oder PFIC. Themen wie Therapietreue, Nebenwirkungen, der Wunsch nach Normalität und der Umgang mit der Erkrankung im sozialen Umfeld spielen dabei eine große Rolle.

Das Pharmaunternehmen Mirum organisiert daher ein Online-Advisory-Board, um die Perspektiven von Jugendlichen und ihren Eltern besser zu verstehen. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag, Herausforderungen bei der Behandlung sowie Unterstützungsbedarfe zu gewinnen und darauf aufbauend patientenzentrierte Angebote zu entwickeln.

Jugendliche mit Alagille oder PFIC gesucht: Rahmenbedingungen

  • Teilnahme: Jugendliche (14–18 Jahre) mit ALGS oder PFIC und ein Elternteil
  • Wenn möglich Jugendliche, die (noch) nicht transplantiert sind
  • Dauer: ca. 3 Stunden
  • Termin: Wochenende im Mai oder Juni, der Termin wird nach Rückmeldung der Teilnehmenden festgelegt
  • Format: Online
  • Vergütung: Die Teilnahme wird bezahlt
  • Sprache: Englisch (Übersetzung möglich)

Auch transplantierte Patient:innen können teilnehmen, da ihre Erfahrungen wertvoll sind. Der Fokus liegt jedoch insbesondere auf Jugendlichen ohne Transplantation, u. a. im Hinblick auf Symptome wie Juckreiz (Pruritus).

Bei Interesse meldet euch per Mail bei uns unter info@leberkrankes-kind.de – wir stellen den Kontakt zum Organisationsteam her.

Auch eine unverbindliche Kontaktaufnahme für weitere Infos ist natürlich möglich.

Das war der Familientag 2026 in Tübingen

Vorstandsmitglieder des Vereins Leberkrankes Kind

Familientag 2026: Information, Austausch und Gemeinschaft

Am 11. April 2026 fand der jährliche Familientag des Vereins Leberkrankes Kind e.V. an der Universitäts-Kinderklinik Tübingen statt. Mehr als 100 Eltern leberkranker und lebertransplantierter Kinder nahmen im Hörsaal der Kinderklinik Platz und erlebten einen informativen und zugleich sehr persönlichen Familientag.

Wie lange hält eine Leber?

Nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende sowie die Gastgeber aus dem Kinderleberzentrum startete ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen rund um aktuelle medizinische und lebenspraktische Themen:
Wie sind die Langzeitergebnisse nach Lebertransplantation bei Kindern? Dazu hielt Prof. Dr. Silvio Nadalin einen Vortrag und beleuchtete zudem die Probleme, die das System der Organspende in Deutschland hat.

Prof. Dr. Harald Abele, Leiter des Mutter-Kind-Zentrums an der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, informierte über die Möglichkeiten und Herausforderungen bei Kinderwunsch und Familienplanung nach einer Organtransplantation. Fazit: Ein Kinderwunsch kann auch transplantierten Frauen erfüllt werden. Wichtig ist eine gute Vorbereitung und eine enge Abstimmung mit dem Behandlungsteam.

Dr. Steffen Hartleif und Lena Heister sprachen über ein Thema, das viele Eltern beschäftigt: Welche Rolle spielt Ernährung bei cholestatischen Lebererkrankungen und nach Transplantation – und welche Mythen halten sich hartnäckig?

Das Team des Psychosozialen Dienstes gab ein Update zu sozialrechtlichen Themen und Impulse dazu, wie Eltern ihre Kinder mit chronischen Erkrankungen stärken und begleiten können. Zwischen den Programmpunkten blieb ausreichend Zeit für Austausch und Gespräche – beim Kaffee ebenso wie beim gemeinsamen Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. Währenddessen waren die Kinder bestens betreut: Basteln, Spielen, Bewegung und kreative Angebote sorgten dafür, dass auch sie einen abwechslungsreichen Tag hatten.

Talkrunde mit lebertransplantierten Jugendlichen

Talkrunde mit lebertransplantierten Jugendlichen

Ein besonderes Highlight war die Talkrunde mit jungen Lebertransplantierten, die offen und eindrucksvoll von ihrem Weg ins Erwachsenenleben berichteten – von Schule und Beruf bis hin zur Transition in die Erwachsenenmedizin. Ihre persönlichen Einblicke und ehrlichen Antworten bewegten viele der anwesenden Eltern und gaben zugleich Mut und Perspektive.

Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen klang der Tag in entspannter Atmosphäre aus – mit guten Gesprächen, neuen Kontakten und dem Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein.

Ein herzliches Dankeschön an das Team in Tübingen und an alle, die diesen Tag möglich gemacht und mit Leben gefüllt haben!

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im Jahr 2027 in Hannover.

 

Online-KiO-Jugendclub am 4. Februar 2026

Der Verein Kinderhilfe Organtransplantation – Sportler für Organspende e.V. (KiO) lädt wieder ganz herzlich alle transplantierten (oder sich auf der Warteliste befindenden) Jugendlichen ab ca. 13  zum digitalen KiO-Jugendclub ein:

Am 4. Februar 2026 ab 18:00 U

Solltet ihr euch noch nicht sicher sein, ob euch dieses Angebot gefällt, schnuppert einfach mal rein und macht euch selbst ein Bild.

Ihr müsst nichts mitbringen außer ein bisschen Neugierde. Es ist auch okay, erstmal nur zuzuhören.

Ihr könnt euch ganz einfach online anmelden: hier klicken.

Den Link zur Einwahl erhaltet ihr dann kurz vor der Veranstaltung.

Alagille-Infos: Neue Broschüren für Eltern und Jugendliche

Der Verein Leberkrankes Kind e.V. hat zwei neue Broschüren zum Alagille-Syndrom herausgegeben. Eine für Eltern und Betreuungspersonen und eine speziell für betroffene Jugendliche. Das Alagille-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, die den Alltag der Betroffenen und ihrer Familien maßgeblich beeinflusst. Mit den neuen Booklets möchten wir wichtige Informationen, praktische Hilfestellungen und Orientierungshilfen bereitstellen.

Alagille-Infos: Zwei Booklets als Begleiter

Die Broschüre für Eltern und Erziehungsberechtigte richtet sich an alle, die ihre Kinder liebevoll begleiten und gleichzeitig die Herausforderungen der Erkrankung meistern möchten. Sie erklärt die Symptome und Auswirkungen des Alagille-Syndroms und unterstützt Eltern dabei, Veränderungen im Gesundheitszustand ihres Kindes frühzeitig zu erkennen. Das Booklet enthält Tipps für die Vorbereitung auf Arzttermine oder das Festhalten von Beobachtungen zwischen den Terminen. Es ersetzt nicht die offiziellen medizinischen Unterlagen, wie Arztbriefe, sondern ergänzt sie, um den Alltag der Familien zu erleichtern.

Für Kinder und Jugendliche: Mit der Krankheit wachsen

Für Jugendliche gibt es ein speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Booklet. Es begleitet sie auf dem Weg zu mehr Selbstverantwortung im Umgang mit ihrer Erkrankung und es hilft beim Übergang von der Kinder- zur Erwachsenenmedizin, der sogenannten Transition. Die Broschüre erklärt, wie das Alagille-Syndrom die Leber, das Herz und die Nieren beeinflussen kann. Darin gibt es praktische Anleitungen, wie Jugendliche Arztgespräche zunehmend selbstständig führen, ihre Termine organisieren und Fragen an ihr Ärzteteam vorbereiten. Sie erhalten ein Werkzeug, um ihre Krankheitsgeschichte zu dokumentieren und den Alltag mit der seltenen Erkrankung besser zu strukturieren.

Beide Broschüren sollen das Wissen über das Alagille-Syndrom vertiefen, den Umgang mit der Erkrankung erleichtern und Sicherheit im Alltag geben. Sie stehen ab sofort kostenlos zur Verfügung. Ihr könnt sie direkt beim Verein Leberkrankes Kind e.V.  bestellen: info@leberkrankes-kind.de.

Mit diesen neuen Booklets möchten wir Familien und Jugendliche stärken, ihnen Orientierung geben und dazu beitragen, den Alltag mit einer seltenen Erkrankung wie dem Alagille-Syndrom besser zu bewältigen.

Die Broschüren zum Alagille-Syndrom haben wir mit freundlicher Unterstützung der Mirum Deutschland GmbH erstellt.

Digitaler Wegweiser: Durchblick im Gesundheitssystem

gesundheitssystem

Neu: Digitaler Wegweiser für Familien mit chronisch kranken Kindern

Wer ein chronisch krankes Kind hat, weiß: Das deutsche Gesundheitssystem ist komplex, unübersichtlich – und kann überfordernd wirken. Zwischen Arztbesuchen, Anträgen, Reha-Maßnahmen und Pflegeleistungen verlieren Familien oft den Überblick. Dabei geht es genau dann um etwas sehr Wichtiges: die bestmögliche Versorgung des eigenen Kindes.

Deshalb haben wir  mit Unterstützung der Mirum Deutschland GmbH und der Beratungsgesellschaft Kautz hoch5 einen digitalen Wegweiser entwickelt – übersichtlich, verständlich, Schritt für Schritt. Unser Ziel: Orientierung bieten im Versorgungsdschungel. Der Wegweiser richtet sich an betroffene Familien und erklärt auf einfache Weise, welche Möglichkeiten es gibt, welche Stellen helfen und wie man überhaupt durch dieses System navigieren kann.

Gesundheitssystem: Was unser Wegweiser bietet

In unserem digitalen Wegweiser erfahrt ihr u.a.

  • Wie funktioniert die gesetzliche Krankenversicherung?

  • Welche Ärzte, Kliniken und Versorger sind wofür zuständig?

  • Welche Sozialleistungen und Unterstützungsangebote gibt es?

  • Was tun bei Pflegebedarf, Schulfragen oder psychischer Belastung?

Der digitale Wegweiser bündelt Wissen, das Familien oft mühsam selbst zusammensuchen müssen. Er beantwortet grundlegende Fragen und bietet Links, Tipps und praxisnahe Hinweise – egal, eine Familie ganz neu mit einer Diagnose konfrontiert ist oder schon länger damit durchs Gesundheitssystem navigiert.

Unser Motto dabei: Wissen schafft Sicherheit. Denn nur, wer die Abläufe kennt, kann informierte Entscheidungen treffen – gerade in schwierigen Lebensphasen. Der Wegweiser eignet sich auch für Fachkräfte, die Familien beraten, sowie für Angehörige, die mithelfen wollen. Er ist online verfügbar und kostenfrei. Damit du nicht allein suchen musst – sondern gezielt finden kannst, was jetzt zählt.

Unsere Familien im Blick

Gerade Familien mit leberkranken oder transplantierten Kindern stehen vor besonders vielen Herausforderungen: häufige Krankenhausaufenthalte, komplexe Behandlungsabläufe, lebenslange Medikamenteneinnahme und Hygienevorgaben sind nur einige davon. Auch Fragen zur Pflege, zur Eingliederung in Kita oder Schule, zu Reha- und Unterstützungsleistungen oder zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises spielen eine zentrale Rolle. Unser Wegweiser enthält deshalb auch Informationen und Hinweise, die speziell für diese Lebenssituation wichtig sind.

👉 Hier geht’s direkt zum Wegweiser:
Zum digitalen Wegweiser durch das Gesundheitssystem

Geschwisterwochenende

Geschwister chronisch kranker Kinder müssen oft zurückstecken und vermissen exklusive Zeit mit ihren Eltern. Vom 12.-14. September findet erstmals das Wochenende für Geschwister organtransplantierter Kinder unter dem Motto „Jetzt bin ich mal dran“ statt.

Es ist ein Angebot für Geschwister chronisch kranker Kinder im Alter zwischen 8 bis 12 Jahren, gemeinsam mit einem oder beiden Elternteilen, ermöglicht durch den Verein Kinderhilfe Organtransplantation (KiO).

Wann?
Freitag, 12. September bis Sonntag, 14. September 2025
Beginn am Freitag ca. 17.00 Uhr, Ende am Sonntag ca. 13 Uhr
Wo?
B.I.E.K Seminargästehaus in Hassenroth/Odenwald (Hessen)
www.biek-seminar-gaestehaus.de
Für wen?
Geschwisterkind(er) im Alter von 8 bis 12 Jahren mit einem oder beiden Elternteilen
Zur Orientierung: Das Gästehaus liegt in der Nähe von Darmstadt, rund 50 km südlich von Frankfurt am Main.
Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Groß-Umstadt Wiebelsbach und Höchst im Odenwald. Ein Shuttle vom Bahnhof zum
Seminarhaus kann organisiert werden.

Geschwister chronisch kranker Kinder: „Jetzt bin ich mal dran“

Das Leben mit einem chronisch kranken Kind bringt für alle in der Familie besondere Herausforderungen mit sich. Auch die Geschwister spüren die Auswirkungen und erleben oft Gefühle wie Traurigkeit, Eifersucht oder Angst. Viele Eltern machen sich Sorgen, ob ihre anderen Kinder genügend Raum für ihre eigenen Bedürfnisse und Entwicklungen bekommen. Um Familien in dieser Situation zu stärken, bieten wir ein gemeinsames Wochenende für Familien an. In einem geschützten Rahmen möchten wir Austausch ermöglichen, Beziehungen stärken und vor allem den gesunden Kindern bewusste Zeit mit einem Elternteil schenken, fernab vom oft herausfordernden Alltag

Zur Anmeldung muss ein kurzes Online-Formular ausgefüllt werden:  Anmeldung Geschwisterwochenende

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit im Flyer: Flyer Geschwisterwochenende-7-2